Felanitx modernisiert sein Wassernetz mit Fernablesung der Zähler

Die Gemeinde wird ein intelligentes System implementieren, um Leckagen zu reduzieren und das Wassermanagement zu verbessern

Worum geht es?

Felanitx treibt ein Projekt zur Fernablesung voran, um den Trinkwasserverbrauch besser zu kontrollieren und die Netzverluste zu reduzieren, die im Jahre 2021 über 40 % lagen. Die Initiative sieht vor, veraltete Zähler zu ersetzen, die Fernsteuerung des Systems zu verbessern und neue Instrumente für eine effizientere und transparentere Verwaltung einzuführen.

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Daten

  • Einführung der Zählerfernauslesung in Felanitx

  • Mallorca (Felanitx)

  • Federació d'Entitats Locals de les Illes Balears

  • Ajuntament de Felanitx

  • ITSE2023-164

  • 849.062 €

  • 849.062 €

  • 607.056 €

  • 2023E

  • Laufend

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 71.5%

  • 26.02.2026

Das Projekt

Die Wasserwirtschaft ist nach wie vor eine der großen Herausforderungen in vielen Gemeinden Mallorcas, insbesondere dort, wo das Verteilungsnetz schon seit Jahren besteht und Mängel angesammelt hat. In Felanitx hat diese Situation zu besonders hohen Verlusten geführt, die weit über dem im Wasserwirtschaftsplan der Balearen festgelegten Grenzwert liegen. Die Notwendigkeit, das System zu modernisieren, ist daher zu einer technischen und ökologischen Priorität geworden.

Das Projekt sieht vor, die aktuellen Zähler durch neue Geräte mit Funk-Fernablesungstechnologie zu ersetzen. Dieses Netz wird die Erfassung des stündlichen Verbrauchs ermöglichen, ohne dass ein physischer Zugriff auf jedes einzelne Gerät erforderlich ist. Diese Verbesserung wird sowohl die Kontrolle der Versorgung als auch die frühzeitige Erkennung von Leckagen oder Anomalien erleichtern. Die Maßnahme sieht vor, alle Versorgungsstellen zu erfassen, einschließlich derjenigen, die bisher über keinen Zähler verfügten oder mit bereits veralteten Geräten betrieben wurden.

Die gesammelten Daten werden in eine digitale Plattform integriert, auf die sowohl die Verwaltung als auch die Bürger über ein Webportal zugreifen können. Diese Änderung wird nicht nur eine stärker an den tatsächlichen Verbrauch angepasste Abrechnung ermöglichen, sondern öffnet auch die Tür zu einer stärkeren Einbeziehung der Nutzer in den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser. Die Digitalisierung beschränkt sich in diesem Fall nicht nur auf die Effizienz der Verwaltung, sondern stärkt auch die Transparenz und die Reaktionsfähigkeit auf Vorfälle.

Abgerundet wird die Maßnahme durch die Installation von Chlormessgeräten an strategischen Punkten sowie durch ein Fernsteuerungssystem zur Optimierung der Förderung aus den Brunnen in die Speicher. Das gesamte Projekt zielt auf eine präzisere und nachhaltigere Bewirtschaftung des Wasserkreislaufs in der Gemeinde ab, mit dem Ziel, Verschwendung zu reduzieren und das Netz an die Anforderungen einer zunehmend knappen Ressource anzupassen.

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