Förderung der Fußgänger- und Fahrradmobilität auf den Balearen

Grüne Wege, Stege und Fahrradabstellanlagen fördern nachhaltige Mobilität

Worum geht es?

Das Projekt sieht die Wiederherstellung ehemaliger Bahntrassen, die Schaffung neuer Fußwegeverbindungen sowie die Verbesserung der Intermodalität zwischen Fahrrad und öffentlichem Verkehr auf den Balearen vor. Die geplanten Maßnahmen verteilen sich auf Mallorca und Ibiza und sollen nachhaltigere, sicherere und besser vernetzte Mobilitätsformen ermöglichen.

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Daten

  • Projekt Fußgänger- und Radfahrermobilität

  • Mallorca, Menorca

  • Govern de les Illes Balears

  • Conselleria d'Habitatge, Territori i Mobilitat

  • ITS2023-093

  • 1.500.000 €

  • 1.500.000 €

  • 0 €

  • 2023

  • Nicht begonnen

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 0%

  • 12.08.2025

Das Projekt

Die nicht motorisierte Mobilität gewinnt in der Raumplanung der Balearen zunehmend an Bedeutung. Dieses Projekt bündelt mehrere Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs, nicht nur als Alternative zum privaten Auto, sondern auch als Möglichkeit, stillgelegte Infrastrukturen wiederzubeleben und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr zu verbessern.

Eine der bedeutendsten Maßnahmen ist der Grüne Weg zwischen s’Arenal und Llucmajor auf Mallorca. Dabei wird eine ehemalige Bahntrasse von nahezu neun Kilometern Länge mit historischem und landschaftlichem Wert wiederhergestellt. Ebenfalls auf Mallorca ist die Aufwertung der Strecke zwischen dem Bahnhof Consell-Alaró und dem Stadtzentrum von Alaró vorgesehen. Die rund drei Kilometer lange Verbindung soll sowohl Fußgängern als auch Radfahrern eine sichere Strecke bieten.

Das Projekt umfasst zudem eine Maßnahme auf Ibiza: die nicht motorisierte Verbindung zwischen Sant Jordi und Platja d’en Bossa. Der Vorschlag beinhaltet einen neuen Steg zur Überquerung der Schnellstraße sowie einen speziellen Verkehrsweg bis zum Küstenort, wodurch die Zugänglichkeit in einem Gebiet mit hoher Nutzungsintensität verbessert wird. Hinzu kommt die Nutzung eines enteigneten Wohnhauses, das die Gemeinde in ein Kulturzentrum umwandeln will.

Ergänzt wird die Initiative durch Maßnahmen zur Stärkung der Intermodalität, insbesondere durch die Einrichtung sicherer Fahrradabstellanlagen an verschiedenen Stationen des öffentlichen Verkehrs. Damit sollen kombinierte Wege erleichtert und die tägliche Nutzung des Fahrrads für Kurzstrecken bequemer gestaltet werden. Insgesamt entwirft das Projekt ein stärker vernetztes, sichereres und besser auf die Ziele nachhaltiger Mobilität im Archipel abgestimmtes Verkehrsnetz.

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